3 Tipps für Meditations-Anfänger

Meditation ist schon längst in der westlichen Welt angekommen und wird immer beliebter. Kein Wunder, denn Meditation wird empfohlen, um Stress zu reduzieren, (psychischen) Krankheiten vorzubeugen und unser Immunsystem zu stärken. Doch der Anfang ist für viele eine Herausforderung: Zehn Minuten oder gar stundenlang ganz ruhig auf der gleichen Stelle sitzen? Unvorstellbar.

Das Wichtigste gleich zu Beginn: Du kannst nichts falsch machen! Es gibt kein richtig und kein falsch, keine Form von Meditation ist besser oder schlechter als eine andere. Meditation hat viele Farben und Formen und ist so individuell wie jede*r von uns!

Du möchtest mit Meditation beginnen, weißt aber nicht so richtig wie und wo du anfangen sollst? Um dir den Einstieg zu erleichtern, habe ich dir drei Tipps zusammengestellt, die dir den Start in deine Meditationspraxis erleichtern werden:

Starte mit kurzen Meditationseinheiten
Es ist nicht nötig, gleich mit 60 Minuten am Stück zu beginnen, um „richtig” zu meditieren. Die positiven Wirkungen auf Seele, Geist und Körper wirst du bereits spüren, wenn du dir nur einige Minuten pro Tag Zeit dafür nimmst. Am besten beginnst du einfach mit 5-10 Minuten. Wenn du dich wohl fühlst und das Bedürfnis hast länger zu meditieren, verlängere deine Sequenzen einfach Schritt für Schritt.

Tipp: Es kann helfen, wenn du dir am Anfang wirklich täglich fünf Minuten Zeit nimmst, anstatt einmal wöchentlich länger zu meditieren – so wird deine Praxis nach und nach zur Routine.

Vermeide Ablenkung

Sobald du deine Augen schließt und den Fokus auf deine Atmung richtest, wirst du schnell merken, dass Gedanken aufkommen, die dich ablenken wollen. Das ist total normal und überhaupt nicht schlimm. Nimm diese Gedanken einfach bewusst wahr und bringe deine Aufmerksamkeit wieder zurück zu deinem Atem. Um nicht auch noch zusätzlich von Außen abgelenkt zu werden, empfehle ich dir, dein Handy auf stumm zu schalten und dir einen Platz zu suchen, an dem du für einige Minuten wirklich ungestört sein kannst. Solltest du mit jemandem zusammen wohnen, sag deinem Freund oder deiner Mitbewohnerin am besten kurz Bescheid, dass du die nächsten paar Minuten bitte nicht gestört werden willst. Es kann auch helfen, wenn du dir Kopfhörer aufsetzt, um so die Geräusche in deiner Umgebung weiter zu minimieren. 

Mach’ es dir bequem

Mache es dir so bequem wie nur möglich. Meditation soll dir dabei helfen deine Gedanken zu beruhigen, abzuschalten und zu entspannen. Das funktioniert am allerbesten in bequemer Kleidung und an einem gemütlichen Ort. Setz dich bequem hin – auf einen Stuhl, dein Sofa oder auch auf ein Kissen auf dem Boden. Du kannst sogar im Liegen meditieren. Solltest du allerdings zum schnellen Einschlafen neigen, empfehle ich dir einen aufrechten, bequemen Sitz.

Achte schon vorab darauf, dass deine Kleidung wirklich bequem sitzt und dich nicht einschränkt – unbequeme und zu enge Klamotten können dich während der Meditation leicht ablenken. Zünde dir, wenn du magst, eine Kerze an oder schnapp dir deine liebste Decke. Je wohler du dich beim Meditieren fühlst, desto einfacher wird es dir fallen, loszulassen und in einen Zustand der tiefen Entspannung zu kommen.

Ich hoffe, dass dir diese Tipps den Einstieg in deine eigene Meditationspraxis erleichtern

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